Kurzmeinung: Sympathische Figuren und ein Fall zum mitraten und mitfühlen.
Die Raben-Bande ermittelt wieder

Sommer, Sonne und neue Ermittlungen – Die Raben-Bande macht im zweiten Band „Giftköder!“, geschrieben von Sandra König, wieder Jagd auf Verbrecher.

Dieses Mal hat es jemand auf die Hunde im Park abgesehen. Mit einem Flyer warnt die Polizei vor den Giftködern, welche schon einigen Hunde geschadet hat. Die jungen Detektive sind sofort Feuer und Flamme und beginnen ihre Ermittlungen. Im Park beobachten sie zwei seltsame Motorradfahrer. Und dann gibt es da noch eine alte Frau, bei der es sich anscheinend um eine Hexe handelt, welche durch die Zeit reisen kann. Doch für die jungen Detektive ist das kein Problem und bald stoßen sie auf eine heiße Spur und ein großes Geheimnis…

Ein wichtiger Bestandteil der Handlung sind die Mitglieder der Raben-Bande, welche jeweils einen ganz unterschiedlich, sehr gut ausgearbeiteten Charakter haben. Dieser bringt die Freunde bei ihren Abenteuern weiter, kann aber auch zu Problemen führen. Obwohl sich die Kinder so deutlich unterscheiden, werden ihr Zusammenhalt und ihre Freundschaft sehr schön dargestellt. Es werden auch andere Botschaften vermittelt, die meiner Meinung nach sehr wichtig sind und von denen man nie genug lesen kann.

Die Handlung findet im real existierenden Vellmar statt. Die Landschaft und alle Wege, welche die Detektive zurücklegen, sind sehr detailliert beschrieben, Handlungsorte findet man auf der Karte wieder, was sehr interessant ist. Teilweise sind die Beschreibungen aber recht ausschweifend und hätten an einigen Stellen kürzer sein können, da diese die Handlung oft nicht voran bringen.

Der Sprachstil ist sehr einfach gehalten, dadurch lässt es sich flüssig lesen. Ein paar Mal kommt es vor, dass Sätze etwas ungünstig formuliert sind und man dadurch beim Lesen ins Stolpern kommt.

Eine weitere Schwierigkeit findet sich in der hohen Anzahl der handelnden Figuren. Gerade während der Gespräche der Freunde springt die Autorin sehr viel zwischen den Charakteren. Das stellt in erster Linie kein Problem dar. Allerdings ist nicht immer gleich klar, welche Person gerade spricht. Dadurch kommt es doch zu einigen Verwirrungen.

Die Handlung an sich ist gut konstruiert. Zu Beginn baut sie sich relativ langsam auf, da sie hier zum größten Teil aus Gesprächen zwischen den Figuren besteht. Ab der Hälfte beginnen dann aber die Ermittlungen, welche zu einem spannenden Ergebnis führen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es sich bei „Giftköder!“ um ein gutes Buch handelt. Die Charaktere sind sympathisch, es gibt viele spannende Passagen und eine überraschende Wendung.

 

Quelle: Leser Lovlybooks


Kurzmeinung: Spannende Handlung, hilfreiche Sachinformationen - ein schöner Kinderkrimi!
Die Raben-Bande ermittelt

„...Schaut mal, der Typ dort hinten an der Hütte -sieht der nicht verdächtig aus?...“

 

Ben, Alex, Emilia, Rebekka und ihre kleine Schwester Nele gehören zur Raben-Bande. Sie haben schon einen Kriminalfall gelöst. Nun treffen sie sich zum Eisessen und müssen sich mit Wespen herumärgern. Dann fällt ihnen ein Flyer in die Hände. Es sind bereits mehrere Hunde durch Giftködern erkrankt.

Als sie sich im Park umschauen, fällt ihnen der erste Verdächtige auf, wie das Eingangszitat zeigt. Es sollte nicht der letzte bleiben.

Die Autorin hat einen spannenden und abwechslungsreichen Kinderkrimi geschrieben.

Die Protagonisten werden gut charakterisiert, sodass man problemlos mit Teil 2 einsteigen kann. Nele, die Jüngste, fällt durch ihre kecke Art auf. Ben, der Chef, hat zur Zeit ein persönliches Problem. Das äußert sich so:

 

„...Seine blauen Augen, die stets Güte und Freundlichkeit ausstrahlten, wirkten heute bekümmert und leer...“

 

Auch wenn die Kinder nicht immer einer Meinung sind, im Ernstfall stehen sie zusammen. Zwischen Ben und Emilia hat sich eine zarte Freundschaft entwickelt. Das hilft Ben, da er über seine Sorgen reden kann.

Bei Ermittlungen überschreiten die Kinder auch Grenzen. Sie lernen allerdings auch, dass sie dafür gerade stehen müssen.

Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die Balance zwischen der Freiheit der Kinder und dem Verantwortungsbewusstsein für ihre Taten zu thematisieren. So geht es zum Beispiel auch darum, dass der äußere Schein ganz schnell trügen kann.

Detailliert werden die Wege, die die Kinder bei ihren Erkundungen zurücklegen, beschrieben, sodass man einen guten Eindruck von der Stadt erhält. In diesem Band verstärkt eine weiteres Mitglied die Bande. Es ist Whiskey, der Hund von Bens Onkel. Dabei lernen die Fünf, was beim Umgang mit Hunden zu beachten ist.

Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen und ist kindgerecht. Gefühle wirken echt.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist schon für Grundschulkinder geeignet.

 

Quelle: Leser Lovlybooks


Kurzmeinung: Die Raben-Bande ist zurück mit einem neuen Fall. Wer ist verantwortlich für die Giftköder im Ahnepark?
Neuer spannender Fall für die Raben-Bande

Die Raben-Bande stößt auf einen neuen Fall. Im Ahnepark werden Hunde vergiftet, haben die Biker etwas damit zu tun, die die fünf Freunde bedrohen, oder die alte Frau, die immer von einer Sekunde auf die nächste verschwindet? Oder ist es jemand ganz anderes? Und ist Bens Onkel, der mit seinem Hund Whiskey plötzlich aufgetaucht ist, Freund oder Feind der Bande? Plötzlich scheint auch Whiskey in die Köderfalle getappt zu sein. Können die Freunde ihm noch rechtzeitig helfen?

So unterschiedlich die Kinder auch sein mögen, so einig sind sie sich hier: Der Täter muss auf jeden Fall gefasst werden!

Sandra König beschreibt die einzelnen Figuren sehr lebendig und mit sehr viel Gespür für die kleinen und großen Nöte in diesem Alter. Die Geschichte ist prima zu lesen, ein neues spannendes Abenteuer der Bande, bei dem man so nebenbei noch etwas über die Schädlichkeit von Schokolade und andere Giftstoffe bei Hunden erfährt, ohne dass der pädagogische Zeigefinger erhoben wird.

Quelle: Leser Lovlybooks